Alle Jahre wieder ...

Wissen Sie eigentlich, wie Sie heute weltweit Weihnachtsgrüße loswerden können?

24. Dezember 2009

Im Arabischen wünscht man sich „I'D Miilad Said ous Sana Saida“, auf Griechenland heißt es „Kala Christougenna Kieftihismenos O Kenourios Chronos“, auf Hawaii „Mele Kalikimaka & Hauoli Makahiki Hou“ und in Papua Neu Guinea „Bikpela hamamas blong dispela Krismas na Nupela yia i go long yu“. Und in der schönsten aller Sprachen: Esperanto „Gajan Kristnaskon“. Weitere internationale Weihnachtsgrüße finden Sie hier


Wissen Sie eigentlich, wie viel die Deutschen für die Weihnachtsgeschenke ihrer Kinder ausgeben?

23. Dezember 2009

Laut einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (Gewis) geben Eltern 2009 durchschnittlichen 311 Euro pro Kind für Weihnachtsgeschenke aus und damit durchschnittlich fünf Euro mehr als im Vorjahr. 


Wissen Sie eigentlich, wie viel Zeit die Deutschen pro Jahr für die Innen- und Außendekoration zu Weihnachten investieren?

22. Dezember 2009

Über 40 Prozent der Deutschen investieren an Weihnachten mehr als vier Stunden für die Innen- und Außendekoration. Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2008.


Wussten Sie eigentlich, dass Kinder in Spanien ihre Geschenke erst am 6. Januar bekommen?

21. Dezember 2009

Denn in Spanien sind es traditionell die Heiligen Drei Könige, die den Kindern am 6. Januar an Stelle des Weihnachtsmanns oder des Christkinds Weihnachts-
geschenke bringen. Unartige Kinder erhalten übrigens Kohlestücke statt Geschenken. 


Wussten Sie eigentlich, dass sich bereits Weihnachtslieder aus dem 19. Jahrhundert nicht mehr mit dem Kern der christlichen Weihnachtsbotschaft befassten?

20. Dezember 2009

Viele neuere Lieder wie „Let it snow“ von Frank Sinatra oder „Last Christmas“ von Wham! befassen sich textlich in den meisten Fällen nicht der christlichen 
Weihnachtsbotschaft, sondern beschränken sich meist auf einige Klangeffekte, die mit der Weihnachtszeit assoziiert werden (Schlittenglöckchen, Chöre, Orgeln etc). Die inhaltliche Abkehr von den Wurzeln war allerdings schon bei vielen Liedern des 19. Jahrhunderts zu beobachten („Lasst uns froh und munter sein“, „Kling Glöckchen“, etc.).

Wussten Sie eigentlich, dass es früher sechs Adventssonntage gab?

19. Dezember 2009

In der römischen Kirche des Westens gab es zunächst zwischen vier und sechs Sonntage im Advent, bis Papst Gregor der Große ihre Zahl auf vier festlegte. Die vier Sonntage standen symbolisch für die 4.000 Jahre, welche die Menschen nach kirchlicher Geschichts-
schreibung auf den Erlöser warten mussten. 

Wissen Sie eigentlich, wie viele Weihnachtsmärkte es in Deutschland gibt?

18. Dezember 2009

1520. Dies ist jedenfalls das Ergebnis, wenn man unter http://weihnachtsmarkt-deutschland.de/ alle genannten Weihnachtsmärkte zusammenzählt. Schauen Sie doch einfach einmal selbst vorbei und falls der Weihnachtsmarkt Ihrer Stadt fehlen sollte: Ergänzen Sie ihn!

Wussten Sie eigentlich, dass der Christstollen das älteste deutsche Weihnachtsgebäck ist?

17. Dezember 2009

Der Christstollen wurde bereits 1330 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist somit das älteste deutsche Weihnachtsgebäck. Der ebenfalls beliebte Lebkuchen wurde somit erst später erfunden.

Wussten Sie eigentlich, dass die Philippinen die weltweit längste Weihnachtszeit kennen?

16. Dezember 2009

Traditionell wird das Fest auf den Philippinen durch neun Abendmessen eingeläutet. Und diese beginnen am 16. Dezember. Die so genannten „Misas de Aguinaldo“ (spanisch für Gabenmessen) sind den Filipinos auch als „Simbang Gabi“ bekannt. Der Abend des 24. Dezembers ist die lange erwartet „noche buena“, an dem nach dem Besuch der Mitternachtsmesse im Kreis der Familie das Weihnachtsessen aufgetischt wird. Es besteht aus Käseballen und Schinken.

Wissen Sie eigentlich, warum die Nordmanntanne in Mitteleuropa die beliebteste Weihnachtstanne ist?

15. Dezember 2009

Die Beliebtheit der Nordmanntannen hat einen einfachen Grund: Ihre Nadeln pieksen nicht. Doch auch die etwas preisgünstigeren Fichten sind sehr verbreitet. Neben den heimischen Tannen wird ein Teil der Christbäume auch importiert. Die meisten stammen übrigens aus Dänemark.

Wissen Sie eigentlich, warum wir Weihnachten am 24. Dezember feiern?

14. Dezember 2009

Denn eigentlich wird Weihnachten weltweit meist am 25. Dezember gefeiert. Dass wir bereits am 24. feiern, liegt an den so genannten Vigilien (Vigil wird als Nachtwache vor großen Festen bezeichnet). Und sie beginnen stets am Abend vor dem Festtag. In Russland wird Weihnachten übrigens erst am 07. Januar gefeiert, da die russisch-orthodoxe Kirche den Julianischen Kalender verwendet.

Wussten Sie eigentlich, dass in Island lange Zeit keine richtigen „Weihnachtsbäume“ aufgestellt werden konnten?

13. Dezember 2009

Dies liegt schlicht und einfach daran, dass in Island nicht sehr viele Bäume wachsen. Die Isländer bauten sich daher früher aus Holzteilen ihre Bäume, malten sie grün an und dekorierten sie mit immergrünen Zweigen und Weihnachtsdeko. Heute werden die Weihnachtsbäume meistens vom Festland nach Island transportiert. 

Wussten Sie eigentlich, dass die Adventszeit früher bereits am 11. November begann?

12. Dezember 2009

Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die vom 11. November bis zum Erscheinungsfest am
6. Januar dauerte. Diese acht Wochen ergeben abzüglich der fastenfreien Sonn- und Samstage insgesamt vierzig Tage. Das Adventsfasten wird übrigens seit 1917 nicht mehr vom katholischen Kirchenrecht verlangt.

Wissen Sie eigentlich, warum Weihnachten Weihnachten heißt?

11. Dezember 2009

In den germanischen Religionen gehörte der
25. Dezember zu den "12 heiligen Nächten der Sonnenwende". Daher auch der deutsche Name "Weihnachten", abgeleitet von "ze wihen nahten". Man war davon überzeugt, dass Jesus die "wahre Sonne ist", weswegen dieser Tag als Weihnachtstermin festgesetzt wurde. Diese Theorie ist allerdings umstrittem, weshalb manche Quellen „Ze wihen naht“ lediglich als eine Übertragung des lateinischen „nox sancta“ in „heilige, geweihte Nacht“ deuten.

Wussten Sie eigentlich, dass die Tradition des „Sich Beschenkens“ von Martin Luther begründet wurde?

10. Dezember 2009

Dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert. So wollte er das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung lenken.

Wussten Sie eigentlich, dass Südkorea das einzige ostasiatische Land ist, in dem Weihnachten als Feiertag anerkannt wird?

9. Dezember 2009

In Südkorea werden zunehmend Geschäfte und Gebäude weihnachtlich dekoriert. Für christliche Koreaner besteht darüber hinaus die Möglichkeit, spezielle Feiergottesdienste zu besuchen. Aber auch nicht christliche Koreaner nutzen Weihnachten, um aus dem Alltag auszubrechen: Sie stürzen sich in Feierrituale wie Schenken, Weihnachtskarten senden oder das Schmücken von Weihnachtsbäumen.

Wussten Sie eigentlich, wie der Adventskranz entstand?

8. Dezember 2009

Der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808–1881) ließ im Betsaal des „Rauhen Hauses“ in Hamburg 1839 zum ersten Mal einen hölzernen Leuchter mit 23 Kerzen aufhängen – 19 kleine rote für die Werktage bis Weihnachten, vier dicke weiße für die Sonntage.

Wussten Sie eigentlich, dass der französische Weihnachtsmann ganz anders aussieht als der amerikanische?

7. Dezember 2009

Der französische Weihnachtsmann heißt „Père Noël“. Im Gegensatz zum amerikanischen Santa Claus tritt er nicht in Jacken und Hosen auf, sondern trägt ein langes, rotes Gewand mit Zipfelmütze. Seine Geschenke bringt er nicht in einem Sack, sondern in einem Korb auf dem Rücken. Im Elsaß und in Lothringen erscheint der Nikolaus am 6. Dezember in Begleitung seines schwarzgekleideten Helfers, des Père Fouettard.

Wussten Sie eigentlich, dass Nikolaus schon seit dem 17. Jahrhundert gefeiert wird?

6. Dezember 2009

Der Heilige Nikolaus als segensreicher Wohltäter wird bereits seit dem 17. Jahrhundert in der Tradition des Schenkens durchgeführt. Kinder stellen am Abend des 5. Dezember ihre Stiefel vor die Tür oder auf ein Fenster-
brett, damit der Nikolaus diese in der Nacht füllen kann.

Wussten Sie eigentlich, dass eine deutliche Verschiebung des Brauchtums in der Adventszeit seit dem 20. Jahrhundert zu beobachten ist?

5. Dezember 2009

Wurde die Adventszeit ursprünglich als Fastenzeit begangen und war äußerlich vom Alltag kaum zu unterscheiden, wird das Weihnachtsfest heute zunehmend in die Adventszeit vorverlegt. Tätigkeiten wie Adventsplätzchen backen und Weihnachtsmärkte besuchen sind nur zwei Beispiele, die diese Theorie bestätigen.

Wussten Sie eigentlich, dass der Weihnachtsmann in Finnland „Joulupukki“ heißt?

4. Dezember 2009

Joulupukki bedeutet übrigens so viel wie „Weihnachtsbock“ und verweist auf die mythische Gestalt des Julbockes. Dieser Ausdruck stammt noch aus einer Zeit, als man sich nach dem Weihnachtsessen mit Ziegenhäuten verkleidete.

Wissen Sie eigentlich, seit wann es gedruckte Adventskalender gibt?

3. Dezember 2009

Seit 1908 gibt es gedruckte Adventskalender; seit 1920 mit zu öffnenden Türen. Sie haben meist 24 Türen, von denen vom 1. bis zum 24. Dezember jeweils eine geöffnet wird. Weniger verbreitet sind Kalender, die den Zeitraum des Advents – also vom ersten Adventssonntag bis Weihnachten – abdecken. Diese haben die passende Anzahl von Türchen für das betreffende Jahr oder haben vier zusätzliche Türchen, um den längstmöglichen Advent, der vom 27. November (Sonntag) bis 24. Dezember (Samstag) dauern kann, abzudecken.

Wussten Sie eigentlich, dass man für 7,25 Euro einen Brief vom Weihnachtsmann bestellen kann?

2. Dezember 2009

Egal ob Sie Ihren Kindern, Verwandten, Freunden oder Klienten einen Weihnachtsgruß schicken wollen – unter santagreeting.net können Sie einen Brief bestellen, der vom Weihnachtsmann persönlich verschickt wird. Er verschickt seine Grüße übrigens in 17 verschiedenen Sprachen: Von Englisch und Deutsch, über Finnisch, Japanisch und Ungarisch, bis hin zu Griechisch und Katalanisch.

Wissen Sie eigentlich, woher der Name "Advent" kommt?

1. Dezember 2009

Der Name "Advent" stammt aus dem lateinischen (adventus) und bedeutet übersetzt "Ankunft". Im 5. Jahrhundert wurde im Gebiet um Ravenna in Italien erstmals Advent gefeiert. Papst Gregor der Große setzte die Adventsliturgie übrigens im 6. Jahrhundert fest. Er bestimmte auch die Anzahl der Adventsonntage.

Weitere Informationen

Diese Infos sowie weitere Hintergründe zur Adventszeit, dem Weihnachtsfest und allem was dazu gehört, finden Sie unter: